All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen für das Beherbergungsgewerbe

(Emp­foh­len vom Dt. Hotel- und Gast­stät­ten­ver­band, §§ 145–151, 631,675–676 BGB)
 
Der Gast-Auf­nah­me­ver­trag gilt als geschlos­sen, wenn die Reser­vie­rung einer Feri­en­woh­nung vom Gast bestellt und vom Ver­mie­ter schrift­lich bestä­tigt wur­de. Für die Bestä­ti­gung ist sowohl die schrift­li­che als auch die münd­li­che Form bin­dend. Der Gast-Auf­nah­me­ver­trag ver­pflich­tet Gast und Ver­mie­ter zur Einhaltung.
 
Der Ver­mie­ter ver­pflich­tet sich, dem Gast die Feri­en­woh­nung in ein­wand­frei­er Beschaf­fen­heit nach gesetz­li­chen Vor­schrif­ten oder markt­üb­li­chen Gepflo­gen­hei­ten zur Ver­fü­gung zu stel­len. Er ist fer­ner ver­pflich­tet, dem Gast eine ande­re Unter­kunft zu beschaf­fen oder Scha­den­er­satz zu leis­ten, wenn er nicht in der Lage ist, die zuge­sag­te Feri­en­woh­nung trotz Bestä­ti­gung zur Ver­fü­gung zu stel­len. Der Ver­mie­ter ver­pflich­tet sich eben­falls, die reser­vier­te Feri­en­woh­nung bald­mög­lichst ander­wei­tig zu ver­mie­ten, wenn der Gast den Ver­trag nicht erfül­len kann und den geleis­te­ten Scha­den­er­satz ganz oder teil­wei­se zurückzuzahlen.
 
Wenn der Gast vor dem Beginn des Auf­ent­hal­tes vom Ver­trag zurück­tritt oder spä­ter an- bzw. abreist als ver­ein­bart, so ist er ver­pflich­tet, dem Ver­mie­ter für die Tage, an denen er die reser­vier­te Feri­en­woh­nung nicht in Anspruch nimmt, den ver­ein­bar­ten Miet­preis abzüg­lich der erspar­ten Eigen­kos­ten zu zah­len. Als erspar­te Eigen­kos­ten wer­den in der Regel in Ansatz gebracht: 5 % des Prei­ses für eine Feri­en­woh­nung (d.h. 95 % des ver­ein­bar­ten Miet­prei­ses sind auf jeden Fall an den Ver­mie­ter zu ent­rich­ten, falls die­ser die reser­vier­te Feri­en­woh­nung nicht mehr recht­zei­tig adäquat ver­mie­ten kann)Für ein Zim­mer mit Früh­stück wer­den 85% des ver­ein­bar­ten Miet­preis  in Rech­nung gestellt. 
 
An- und Abrei­se­tag gel­ten als ein Miet­tag und wer­den als sol­cher berech­net. Am Anrei­se­tag steht dem Gast die reser­vier­te Feri­en­woh­nung ab 16:00 Uhr zur Ver­fü­gung. Am Abrei­se­tag muss der Gast die Feri­en­woh­nung bis 10:00 Uhr ver­las­sen, um dem Ver­mie­ter die Gele­gen­heit zu geben, sie für den nach­fol­gen­den Gast wie­der her­zu­rich­ten. Die in der Preis­ta­bel­le aus­ge­druck­ten Prei­se gel­ten für die Feri­en­woh­nung pro Über­nach­tung bei einer unun­ter­bro­che­nen Miet­dau­er von 7 Über­nach­tun­gen. Bei kür­ze­rer Auf­ent­halts­dau­er kann ein Zuschlag erho­ben wer­den. Bei der Feri­en­woh­nung gilt der Preis für die gesam­te Woh­nung bei Bele­gung der schrift­lich bestä­tig­ten Per­so­nen­an­zahl. Letzt­lich maß­ge­bend ist in jedem Fall der mit dem Ver­mie­ter ver­ein­bar­te und bestä­tig­te Preis.
 
Die­ses gilt für das Haus Antje , Haus 13 und Haus 217 ,
 
Erfül­lungs­ort ist Baltrum, Gerichts­stand Norden